Convento Hotel Gaststätte typische kochende Toskana Pistoia 
Es handelt sich um ein ehemaliges Kloster, das Anfang des 19. ten Jahrhunderts von Pater Andrea da Quarrata erbaut wurde. Der Franziskanermönch wollte mit diesem Bau ein Zeichen gegen die Kämpfe, die gegen die religiösen Orden gefochten wurden setzen. Dies tat er um junge Menschen beim Studium aller Fächer und Materien, Religion eingeschlossen, zu unterstützen. Das Kloster wurde auf einem Landstück gebaut, das eine Schenkung des Archidiakon Niccolò Sossifanti war, einer adligen und bekannten Persönlichkeit der Stadt von Pistoia, und mit Hilfe der zahlreichen Spenden, die auch vonseiten der Bevölkerung kamen.
Das Originalgebäude hat zwei Stockwerke, einen Innenhof und einen kleinen Kreuzgang, auf welchen die einstigen Schlafräume (Zellen) der Mönche, die anschließend in Hotelzimmer umgebaut wurden hinausgehen. Die Baustruktur ist einfach, was der allgemeinen Bauweise von Franziskanerklöstern entspricht, bestehend aus verschiedenen Zimmern und langen Fluren, die durch das gesamte Gebäude verlaufen. Neben dem Kloster wurde eine große Kirche mit einem einzigen Kirchenschiff, einer Apsis und sechs Seitenkappellen gebaut, über deren Altären sich große Gemälde auf Leinwand von Foschi (1875) befinden. Auf diesen Gemälde sind der Heilige Atto mit dem Bischof von Pistoia, das Martyrium der Mönche in China und die Annahme der Heiligen dargestellt.
Auf der rechten Seite der Kirche wurde Anfang des letzten Jahrhunderts eine kleine Kappelle gebaut, die Bruder Giuseppe Giraldi (genannt Fra Giuseppino) gewidmet ist. Der einfache und bescheidene Mönch wurde in die Ebene und in die angrenzenden Dörfer geschickt um Spenden einzusammeln. Er verbreitete Frieden und Glauben in der Bevölkerung. Das gesamte Kloster ist von Mauern umschlossen, in denen kleine Tabernakel eingelassen sind, die einstmals mit Tonfiguren von Impruneta del Favi geschmückt waren, die aber im Laufe der Zeit verloren gegangen sind. Heute sieht man dort die einzelnen Stationen der Via Crucis von einem rumänischen Künstler (surrealistischer Maler und Keramiker), Mihu Vulcanescu, interpretiert.
Im Laufe der Jahre wurden die Mönche im Kloster immer weniger, auch aufgrund von fehlendem Nachwuchs mit religiöser Berufung, und so mussten sie das Kloster verlassen. Nach langem Zögern von Seiten der zivilen und religiösen Ämter wurde das Kloster 1969 an die Familie Petrini verkauft, die es zunächst in ein einfaches Hotel mit Restaurant und typisch toskanischer Küche und dann in ein Luxushotel in der Toskana umgebaut hat.